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Weizen ist eine der ältesten Getreidensorte. Er ist aber im letzen halben Jahrhundet massiv verändert worden (auch genmanipuliert), dass er resistenter gegen Umwelt und Schädlinge, sowie ertragsreicher ist. Heute enthält er viel mehr und veränderten Gluten (Klebereiweiss). Im Weissmehl wird die äussere Schicht abgetragen, in welcher Balaststoffe, Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine enthalten sind.
Hier ein Zitat aus dem Buch "Ernährung nach den 5 Elementen" von Barbara Temelie (Seite 70) vorstellen: "Für den betagten chinesischen Professor Leung Kok Yuen aus Kanada gilt eine strenge Regel. Eine gesunde Ernährung setzt sich folgendermaßen zusammen: 70 % Getreide, 15 % gekochtes Gemüse, 5 % Rohkost, 5 % Fleisch oder Fisch, 5 % Milchprodukte und sonstiges." Mit Getreide ist das Korn und nicht Mehl gemeint! Das ist der wichtige Unterschied zwischen der westlichen und östlichen Kultur. Das Korn wird eingeweicht und lange gekocht und wird somit bekömmlicher und stärkt unser Qi. Gute alternativen zum Weizen sind Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Mais (Polenta), Reis, Hirse und Buchweizen. Alle Getreide kann man spriessen lassen. So sind sie bekömmlicher und der Eiweissgehalt wird erhöht.
Weizenfrei zu essen kann eine echte Herausforderung werden, da Weizen in unserem Essen fast überall enthalten ist. Das offensichtlichste ist Brot, Teigwaren, Kuchen und Guezli. Leider ist es aber in viel mehr Produkten enthalten. Lese das Kleingedruckte auf den Nahrungsmitteln.
Du findest im Internet und in Büchern noch viel mehr Informationen. Mag. Katharina Ziegelbauer: Macht Weizen krank? Die Wirkung von Weizen nach TCM und 6 Tipps
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Unser tägliches "Industrie-Brot" ist nicht gut für unseren Körper, es schwächt unsere Mitte und verursacht Feuchtigkeit. Der Weizen (und auch andere Getreidesorten / Mehl) ist heute verändert und schwer verdaulich. Viele Menschen leiden deswegen heute auch unter Weizenunverträglichkeit. Dieses einfach und schnell gemachte Brot ist viel gesünder, gut für die Verdauung und ein guter Energiespender (Protein und gute Öle). Du kannst es glutenfrei / vegan zubereiten. Experimentiere mit den Zutaten! Wichtig ist, dass du immer Flohsamen dazu gibst. Diese halten das Brot zusammen.
Mag. Katharina Ziegelbauer: Unser täglich Brot... - Stellenwert in der TCM-Ernährung In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) raten wir von Fastenkuren, bei denen man nicht isst, ab. Diese schwächen unser Qi, unsere Mitte. Doch das bedeutet nicht, dass die TCM kein "Fasten" oder Entgiften empfiehlt. Wir empfehlen stattdessen einen etwas anderen Ansatz: die Getreidekur. Das bedeutet, dass man zwölf Tage lang nur eine Getreidesorte isst. Substanzen, die unser Körper nicht verwerten kann, werden über Stuhl, Urin und Schweiss ausgeschieden oder als Schlacken in den Zellen abgelagert. In der TCM bezeichnen wir diese Schlacken als Feuchtigkeit und Schleim. Feuchtigkeit und Schleim entstehen auch, wenn das Qi der Mitte zu schwach ist (schlechter Stoffwechsel). Daher ist es äusserst wichtig, dieses Qi der Mitte zu stärken, was wir durch warme und regelmäßige Mahlzeiten, moderate Bewegung und ausreichend Schlaf unterstützen. Mit der Getreidekur stärken wir die Mitte und leiten Feuchtigkeit und Schleim aus. Am besten kochst du das Getreide am Abend vorher (Trockengewicht ca 150 gr.). Normalerweise kocht man einen Teil Getreide und 2 Teile Wasser. Bei der Getreidekur empfehle ich mindestens 3 Teile Wasser zu nehmen, durch die längere Kochzeit wird das Getreide noch verdaulicher. Du kannst bis zu 10 Teile Wasser nehmen.
Zusätzlich kannst du das Getreide mit frischen Kräutern, saisonalem Gemüse / Früchte kombinieren. Das Gemüse / Früchte ebenfalls kochen (dünsten, dämpfen / Gemüsesuppe / Früchtekompott). Pro Mahlzeit nur eine Gemüsesorte / Früchtesorte. Falls du nicht genügend satt damit wirst, kannst du zusätzlich täglich einmal einen Esslöffel Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen) und Nüsse / Samen essen. Wichtig ist dass du nicht hungrig bist. Du musst dich satt fühlen, aber nicht überessen. Versuche nicht nach 19 Uhr zu essen. Vor deiner Mahlzeit koche das Getreide nochmals auf, zusammen mit dem Gemüse / Früchte. Es ist wichtig, dass du warm isst (nicht Mikrowelle!). Versuche bitte auf folgendes zu verzichten während der Kur:
Es ist sehr wichtig, dass du viel trinkst am besten warmes oder heisses Wasser. Auch kannst du Tee trinken. Zum Beispiel Löwenzahn, Brennnessel und Mariendistel reinigen die Leber. Orangenblüte und Lavendel entspannen. Die Dauer der Kur ist 12 Tage. Vielleicht findest du nach einigen Tagen das reicht, dann ist das ok. Wenn es dir aber ganz ring geht, dann ist es natürlich super, wenn du die 12 Tage fasten kannst. Wähle also eine Zeit in welcher du die Möglichkeit hast 12 Tage dich an die Essenempfehlung zu halten. Warum 12 Tage? Wir haben 12 Leitbahnen in unserem Körper und jede Leitbahn ist an einem Tag etwas aktiver als die andern 11. Der Frühling ist die beste Jahreszeit die Kur zu machen. Nach der Kur versuche langsam wieder aufzubauen, also nicht gleich schwer verdauliche Nahrung zuführen (Mitte stärkend essen). Iss warm und so wenig wie möglich "Fertigprodukte". Mag. Katharina Ziegelbauer: Reiskur Bitte melde dich, falls du Fragen hast. Ansonsten wünsche ich dir ein gutes Entschlacken! :-)
Der pH unseres Blutes ist 7.4. Es macht Sinn dem Körper stilles (Leitungs-) Wasser zu zuführen und nicht mit Kohlensäure versetztes Wasser, welches sauer ist. Besser heisses oder raumtemperiertes Wasser trinken. Kaltes Wasser ist nicht empfehlenswert, da Kälte die Mitte schwächt.
Der Mindestbedarf an Wasser pro Tag beträgt ca. 30 ml pro kg Körpergewicht: 80 kg x 30 ml = 2400 ml = 2.4 Liter Marie (Name geändert), 54 Jahre alt, kam nach einem Unfall im April, im Juni 2016 in meine Praxis mit starken Schmerzen in ihrem Handgelenk. Ihre Tochter war bereits Patientin von mir, weil sie eine sehr stressbeladene und emotionale Zeit mit ihrem kleinen Sohn durchlebte. Er wurde mit lebensbedrohlichen Lungenproblemen geboren. Sie riet ihrer Mutter, Marie, mich zu konsultieren. Nach zwei Behandlungen war das Handgelenk von Marie wieder in Ordnung. Sechs Monate später kam sie zurück und bat mich, an ihrer Migräne zu arbeiten, unter welcher sie seit ihren Zwanzigern litt. Über die Jahre nahm die Häufigkeit zu, so sehr dass sie bis zu unserem Treffen fast täglich von Migräne geplagt wurde. Die Symptome: schreckliche Kopfschmerzen, intensiver Schwindel, Aura, Zittern, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen. Auch nach der Migräne-Attacke war sie nicht sich selbst und verpasste in dieser Weise ihr Leben. Das vom Arzt verabreichte Medikament hatte ihr nicht geholfen und sie war sehr besorgt, dass sie für den Rest ihres Lebens unter Migräne leiden würde. Das hatte ihr der Arzt gesagt. Bevor ich detailliert auf Maries Fall eingehe, möchte ich über meine Arbeitsweise informieren. Ich verwende keine teuren, beängstigenden und schmerzhaften Tests, ausser in gewissen Fällen und höchstens als Ergänzung. In meiner Arbeit höre ich meinen Patienten zu um zu erfahren, wie sie sich fühlen. Ich sehe, wenn der Körper des Patienten besser funktioniert, von seinem Zungenbelag wie auch von Form und Farbe, ebenso von seinem Puls und natürlich davon, was er mir sagt. "Ich fühle mich besser", "Ich schlafe besser", "Ich habe mehr Energie", "Ich bin mehr entspannt" etc. Zurück zu Marie. Nach der ersten Akupunkturbehandlung fühlte sie sich sofort entspannter und frei in ihrem Kopf. Bei ihrer nächsten Session eine Woche später sagte sie mir: "Ich fühle mich wie ein neuer Mensch, habe mehr Energie und hatte nur eine einzige, nicht mehr so intensive Migräne in dieser Woche, ausserdem war das Leiden nach der Migräne sehr erträglich". Die Leute sagen von der natürlichen Medizin sie wirke nur schwach und langsam. Das kann ich nicht bestätigen. Wenn ich eine Nadel setze, ändert das den Schmerz sofort! Warum das? Weil Akupunktur und Kräuter dem grössten Heilmittel der Welt helfen – DU SELBER! Also, wenn du deinem Körper die richtige Stütze gibst, heilt er sich in sehr kurzer Zeit von selbst. In Marie's Fall mit ihrer Migräne fühlte sie sich sofort besser, sobald wir ihrem Körper den Raum und die Energie gaben. Ich behandelte sie wöchentlich für zwei Monate. Während dieser Phase war ihre Migräne weniger häufig und weniger intensiv, bis sie schliesslich völlig verschwand. Dann kam sie zurück für drei weitere Behandlungen über vier Monate verteilt: sie hatte keine Migräne mehr. Auch in den letzten drei Monaten hatte sie keine Migräne. Sie war sehr zufrieden mit dem Ergebnis: keine Migräne, mehr Energie, entspannter, besser schlafen, keine Blähungen mehr. Sie sagte mir "Meine Lebensqualität hat sich zu 100% verbessert! Ich kann meine Familie genießen und bin bei der Arbeit wieder konzentriert. Sogar meine Wechseljahr-Symptome sind weg! Ich bin sehr glücklich." Jetzt werde ich sie viermal im Jahr für die saisonale Behandlung sehen. Ich weiss auch, dass sie wieder für weitere Akupunktur Sitzungen kommen wird, wenn sie irgendetwas plagt. War ihr Fall nur ein Zufall? Nein, ich sehe jeden Tag, dass sich Leute nach der Behandlung besser fühlen. Es ist wunderbar, wie der Körper sich selbst heilen kann. Ich schreibe diesen Artikel, um dich zu inspirieren, dir Hoffnung zu geben und dich daran zu erinnern, dass du und dein Körper heilen können, wenn du willst. Du musst nicht akzeptieren "es ist, wie es ist". Vergiss niemals deinen Heiler in dir. Sei positiv und lass dir von niemandem sagen, "das geht nicht“ oder „das kannst du nicht". #Migräne #Kopfschmerzen #MigräneBehandlung #Schmerzlinderung #MigräneVorbeugung #Akupunktur #TCM #ChronischeMigräne #Kopfschmerztherapie #NatürlicheHeilmethoden #Gesundheit #MigräneHilfe #Stressbewältigung #AlternativeMedizin #GanzheitlicheGesundheit |
AuthorIch arbeite schon mein ganzes Leben im medizinischen Bereich und es bereitet mir immer noch sehr viel Spass. :-) Archives
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